Starke Beine auch im Sommer

Unsere Beine und Füße sind der meist beanspruchteste Teil unseres Körpers. Beinfehlstellungen oder sich ständig wiederholende Fehlbelastungen z.B. durch falsches Schuhwerk oder schlechte muskuläre Stabilisierung der Beinachse haben Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsapparat und können Ursache für Kopf- bis hin zu Fußschmerzen sein.

Welche Probleme können speziell im Sommer auftreten?

Gerade in den heißen Sommermonaten leiden viele Menschen an schmerzenden und geschwollenen Beinen. Grund hierfür sind Ödeme (Wassereinlagerungen) ausgelöst durch zu langes Stehen oder Sitzen.

Gehäuft kommt es aber auch zu Überlastungsreaktionen an Sehnen und Gelenken, da ohne ordentliche Vorbereitung über die Wintermonate und in zu hoher Intensität mit Ausdauertraining wie Laufen oder Radfahren begonnen wird.

Welche Personen sind vermehrt davon betroffen und warum?

  • Frauen: Aufgrund des schwächer ausgebildeten Bindegewebes und der schwächeren Muskulatur
  • Übergewichtige
  • Personen mit Krampfadern

Warum reagiert der Körper bei Hitze besonders sensibel?

Durch ein körpereigenes Temperatur-Regulationssystem wird die Körpertemperatur ständig konstant gehalten. Bei heißen Temperaturen erweitern sich die Gefäße, wodurch die Wärme besser abgegeben werden kann. Dadurch kann mehr Flüssigkeit ins Gewebe übertreten. Bei fehlender Muskelpumpe in Folge von Bewegungsmangel, ist der Rücktransport über das Lymphsystem ungenügend und es kommt zu Wasseransammlungen in den Beinen.

Was kann man im Alltag tun um bei Hitze gut über die Runden zu kommen?

  • Langes Sitzen und Stehen meiden
  • Beine zwischendurch hochlagern (auf Herzhöhe)
  • Sprunggelenk kreisen oder auf und ab bewegen (venöser Blutfluss wird angeregt)
  • Bei erhöhtem Risiko Kompressionsstrümpfe tragen

Ab wann ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen?

Bildet sich die Beinschwellung durch Hochlagerung bzw. über Nacht nicht zurück, ist die Beinschwellung einseitig, bestehen starke Wadenschmerzen oder Atemnot, so ist dringend ein Arzt zu konsultieren, um mögliche Ursachen (z.B. Thrombose, Herzdekompensation, Nierenfunktionseinschränkung,…) für die Ödeme auszuschließen. Außerdem erhöht sich durch zu langes Stehen oder Sitzen der hydrostatische Druck in den Gefäßen, welcher den Übertritt von Wasser ins Gewebe begünstigt.

Was kann man vorbeugend machen?

  • Regelmäßige Bewegung, vor allem Ausdauertraining nach persönlicher Leistungsfähigkeit  (empfohlen werden 150 min Ausdauersport/Woche)
  • Gewichtsregulation durch eine ausgewogene Ernährung
  • Physiotherapeutisch geleitetes Gefäßtraining und Muskeltraining (empfohlen werden 3 x Woche)
  • Physikalische Maßnahmen (Elektrotherapie, kalte Packungen oder Magnetfeldtherapie)
  • Matrix-Rhythmus-Therapie
  • Manuelle Lymphdrainage

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