Fasten - Die besten Tipps zum Durchhalten

Wie setzt man sein Fasten-Vorhaben am besten in die Praxis um?

Ob aus Glaubensgründen, für das innere Gleichgewicht oder weil man schnell ein paar unerwünschte Kilos loswerden möchte – Fasten gilt sowohl als religiöse Tradition als auch mittlerweile großer Trend der heutigen Zeit.

Doch wie setzt man sein Fasten-Vorhaben am besten in die Praxis um?

Wir haben für Sie die besten Last-Minute Tipps für den Frühjahrsputz für Körper, Geist und Seele vorbereitet.

1. Die optimale Einstimmung

Fasten ist eine starke Umstellung für den Körper. Diese Umstellung bedarf einer guten Vorbereitung für die nächsten Tage oder Wochen. Reduzieren Sie bestenfalls bereits vor Beginn des Fastens den Konsum von Alkohol, Nikotin sowie Koffein und versuchen Sie, leichte und bekömmliche Gerichte ohne tierisches Eiweiß zu sich zu nehmen, damit der Körper nicht zu sehr unter der drastischen Umstellung leidet. Beginnen Sie zur Einstimmung auf die Fastenzeit am besten mit einer Darmreinigung, entweder per Einlauf oder durch die Einnahme von Glauber- oder Bittersalz. So wird der Organismus von unnötigen Stoffwechselendprodukten befreit und optimal auf das Fasten vorbereitet.

Auch die mentale Einstimmung spielt eine wichtige Rolle. Informieren Sie sich vorab über die positiven Auswirkungen des Fastens und was Fasten genau im Körper bewirkt. Der Ausgleich und die Verbesserung des seelischen Befindens sowie die Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens und die Schärfung der Sinne (Geschmack und Geruch) sind nur einige wenige Beispiele für die zahlreichen positiven Wirkungen auf unsere Gesundheit.

Mit der richtigen Einstellung und ausreichend Motivation klappt es ganz bestimmt und Sie erlangen neue Energie, Vitalität und Leistungsfähigkeit für den oft stressigen Alltag.

2. Durchhalten leicht gemacht!

Bereiten Sie Ihre Fastentage gut vor. Schaffen Sie mögliche Versuchungen aus dem Weg, damit der Beginn nicht schwerer wird als nötig. Durch die Entlastung des Körpers kann es zu Fasten-Begleiterscheinungen wie etwa Kopfschmerzen, Müdigkeit, Frieren oder verminderter Leistungsfähigkeit kommen. Meiden Sie daher Stresssituationen, erledigen Sie Verpflichtungen und Termine wenn möglich rechtzeitig vorher.

Beim Vitalis Med Fasten nach Dr. Beck wird über 5 Tage hinweg vollständig auf feste Nahrung verzichtet. Um den Körper trotzdem mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen, werden Breie, Suppen sowie Smoothies und Heilerde zugeführt. Der Vorteil des Vitalis Med Fastens ist, dass das “3-Mahlzeiten-Prinzip” weitergeführt wird, sodass das Einhalten der Mahlzeiten in der späteren Umstellungsphase erleichtert wird. In der strengen Fasten-Phase sollten auch mindestens 3 Liter Flüssigkeit pro Tag durch Wasser und basische Tees zugeführt werden, um den Körper bei der Entgiftung zu unterstützen.

Motivieren Sie sich selbst und reden Sie sich immer gut zu. Statt „Das schaffe ich nicht!“ heißt es ab sofort „Das schaffe ich!“ und „Jetzt habe ich schon einen Tag/eine Woche durchgehalten, da schaffe ich den Rest auch noch!

3. Der Sinn des Fastens

Halten Sie sich immer wieder den Sinn des Fastens vor Augen. Viele Menschen nehmen diese Zeit als Anlass, um sich wieder mehr auf das Wesentliche zu besinnen, schlechte Eigenschaften abzulegen und wieder in seelisches Gleichgewicht zu finden.

Durch Fasten lernt man Nein zu sagen, zum Zuviel unserer Zeit und kann so körperlichen und seelischen Ballast abwerfen. Auch sorgt das Fasten für eine Verbesserung von chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma oder Neurodermitis sowie einer Steigerung der Regenerationsfähigkeit und Anregung der Selbstheilungskräfte.

Fasten ist viel mehr als nicht zu essen. Der bewusste Verzicht ermöglicht einem, sich zu erden und wieder auf sich selbst zu konzentrieren und stellt im Idealfall den Einstieg in eine neue, dauerhafte Ernährungsumstellung dar.

4. Auszeit nutzen

Füllen Sie Ihre Freizeit mit Dingen aus, die Ihnen Freude machen. Sei es, einem Hobby nachzugehen oder den lange nicht gesehenen Freund/Freundin zu besuchen.

Unterstützend sollte man beim Fasten – je nach körperlichem Befinden – auf Bewegung an der frischen Luft setzen. Leichte körperliche Tätigkeiten wie Spaziergänge, Nordic Walking oder Gymnastik haben eine positive Wirkung auf das Allgemeinbefinden, beugen Kreislaufproblemen vor und verhindern den übermäßigen Abbau von Muskelmasse. Die regelmäßige Bewegung fördert außerdem die Fettverbrennung und Ausscheidung von Säuren und Stoffwechselabfallprodukten.

Auf intensive Trainings sollten Sie während des Fastens allerdings verzichten, um einen zu starken Blutzuckerabfall zu vermeiden.

Als weitere unterstützende Maßnahmen haben sich auch Entspannungsübungen und Meditation sowie begleitende Therapien wie Leber- und Basenwickel und Lymphdrainagen bewährt.

5. Gemeinsam fällt vieles leichter

Weihen Sie auch Familie, Freunde und Bekannte in Ihr Vorhaben ein. Vielleicht finden Sie eine/n Gleichgesinnte/n, mit dem/der Sie die Fastenzeit gemeinsam bestreiten können. Fasten in der Gemeinschaft bzw. Gruppe verbindet, macht solidarisch und motiviert ungemein. Der gegenseitige Austausch kann wahre Wunder bewirken – sich einander Tipps zu geben, Erfahrungen oder auch Rezepte auszutauschen macht gemeinsam stark.

Regelmäßige gemeinsame Unternehmungen sorgen ebenfalls für Ablenkung und am Ende für ein gemeinsames Erlebnis und erfolgreiches Erreichen Ihres Ziels.

6. Belohnen Sie sich!

Je nachdem, wie lange Sie Fasten, sollten Sie für sich selbst ab und an auch kleine Belohnungen einbauen, um auch die restliche Zeit gut zu überstehen. Gerade jetzt ist der ideale Zeitpunkt, sich etwas (statt der sonst üblichen Belohnungs-Schokolade) zu gönnen.

Erfüllen Sie sich einen lang ersehnten Wunsch oder planen Sie einen Tag ganz nach Ihren Vorstellungen. Vielleicht gönnen Sie sich einen Wellnesstag, eine Massage oder einen Besuch bei der Kosmetikerin, im Kino oder Theater.

Auch das Ende der Fastenzeit darf gefeiert werden – mit einer Kleinigkeit als Belohnung für’s Durchhalten, denn Motivation ist bekanntlich immer ein guter Antrieb!

7. Heizen Sie Ihrem Körper ein!

Durch die drastische Stoffwechselumstellung und fehlenden Kohlenhydrate neigen Menschen beim Fasten oft dazu, schnell zu frösteln oder zu frieren. Heizen Sie Ihrem Körper zum Beispiel mit Gewürzen wie Chili, Pfeffer oder Ingwer ein.

Auch ein Gang in die Sauna oder Infrarotkabine kann wahre Wunder bewirken. Durch das Schwitzen werden außerdem Stoffwechselschlacken besser abtransportiert. Anregende Bürstenmassagen und ausreichend Bewegung bringen den Kreislauf auf Trab und wärmen ebenfalls. Wechselduschen und heiße Fußbäder regen ebenfalls die Durchblutung an und wirken einem aufkommenden Kältegefühl entgegen.

8. Viel Trinken ist das A und O

Ganz besonders beim Fasten gilt: dem Körper genügend Flüssigkeit zuführen!

Viel Trinken fördert zum einen den Stoffwechsel und damit einhergehend das Ausscheiden von Abbauprodukten und Giftstoffen, zum anderen vermeiden Sie auch Kreislaufprobleme und so manche unliebsame Nebenwirkung.

Besonders eignen sich hierfür Wasser (reich an Mineralstoffen wie Natrium, Magnesium und Calcium) sowie ungesüßte basische Kräutertees (z.B. Mischungen mit Brennnessel, Salbei, Goldrute, etc.). Es gibt eine Vielzahl an Tees und Teemischungen, welche das Entschlacken und Entgiften zusätzlich unterstützen, unter anderem auch durch Zugabe von wärmenden Gewürzen wie Zimt, Kardamom, Ingwer oder schwarzem Pfeffer oder eben durch die Eigenwirkung der einzelnen Kräuter.

Eine weiterer positiver Nebeneffekt: Viel Trinken stillt auch den Hunger!

9. Professionelle Hilfe bei Beschwerden

Der plötzliche Nahrungsentzug bedeutet Stress für Körper und Geist. Aus diesem Grund sollten nur Menschen, die sich körperlich fit und seelisch gesund fühlen, selbstständig ein Fastenprogramm starten.

Nicht selten treten während des Fastens Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Kreislaufprobleme, Mangelerscheinungen oder eine Veränderung der Blutwerte auf. Um dabei auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt sich bei gesundheitlichen Problemen oder Unsicherheit immer die Betreuung durch einen Arzt.

Menschen, die jedoch unter Untergewicht bzw. deutlichem Übergewicht oder einer Essstörung leiden, sowie Stoffwechselerkrankte, Kinder, Schwangere und ältere Personen, sollten vom Fasten absehen.

10. Neu Durchstarten

Nach dem Fasten muss sich der Körper langsam wieder an feste Nahrung gewöhnen. Beim sogenannten Fastenbrechen werden die Verdauung und der Stoffwechsel behutsam wieder von innerer Versorgung auf die äußere Ernährung “zurückgestellt”. Vermeiden Sie eine zu rasche Umstellung auf Ihre gewohnte Ernährungsweise und beginnen Sie mit gesunden und leichten Gerichten.

Grundprinzipien der Aufbauphase:

  • Bevorzugt einfache Kohlenhydrate wie Reis, Kartoffeln, Dinkelmehlprodukte
  • Gebratene, fettreiche und schwer verdauliche Speisen meiden
  • Wenig Rohkost, besser gedünstetes Gemüse
  • Kein Schweinefleisch, weißen Zucker, Kuhmilchprodukte, Weißmehlprodukte und Hühnerei
  • Langsam essen, gründlich kauen
  • Achten Sie auf den “3-Mahlzeiten-Rhythmus” sowie auf Hunger und Sättigung

Nach dem Fasten sollten Sie versuchen, nicht in alte, ungesunde Gewohnheiten zurück zu verfallen. Betrachten Sie die Fastenzeit als Einstieg in eine gesündere Lebensweise mit ausreichend Bewegung und gesunden Lebensmitteln.

Wir wünschen gutes Gelingen!

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